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Subsektionen der Sektion Deutschland PDF Drucken E-Mail

Regionalsektion Jena

Die Regionalsektion Jena der IVR besteht seit Anfang 1994. Sie ist eine formlose Diskussionsrunde der in Thüringen tätigen Rechtstheoretiker und Rechtspraktiker, die sich (noch) für Rechts- und Sozialphilosophie interessieren.

Themen und Referenten der bisherigen Diskussionen (Auswahl):

  1. Kriminalität, Preis der Freiheit? (Günter Kräupl)
  2. Vom Nutzen politischer Skandale (Martin Morlok)
  3. Recht und Gerechtigkeit bei Schiller (Gerhard Haney)
  4. Der rechte Hegel: ein rechtshegelischer Rechtsphilosoph? (Wolfgang Schild)
  5. Luhmann lesen – ein Arbeitsprogramm für Juristen (Walter Grasnick)
  6. Bilder des Friedens oder Die vergessene Gerechtigkeit (Hasso Hofmann)
  7. Freiheit und Freiheiten im Verfassungsstaat des Grundgesetzes (Rolf Gröschner)

Literatur

Das Kolloquium für Gerhard Haney zum 70. Geburtstag ist publiziert in den Interdisziplinären Studien zu Recht und Staat, Bd. 6 (1997), hrsg. von Rolf Gröschner und Martin Morlock.

Die Tagung “Die Bedeutung Paul Johann Anselm Feuerbachs für die Gegenwart” ist dokumentiert im ARSP-Beiheft Nr. 87 (2003), hrsg. v. Rolf Gröschner und Gerhard Haney.

Regionalsektion Bayern

Programm des Donnerstag-Seminars im WS 2006/2007 (PDF-Format)

Arbeitskreis Ideengeschichte der Rechtsphilosophie

Homepage: http://arbeitskreis-ideengeschichte.uni-hd.de

Die Ausrichtung der rechtsphilosophischen Tagungen der IVR konzentriert sich zunehmend auf aktuelle Fragestellungen. Das ist wichtig, unterstreicht die Organisation dadurch doch die praktische Relevanz der Rechtsphilosophie. Gleichzeitig tritt damit aber die vertiefte Beschäftigung mit der rechtsphilosophischen Tradition in den Hintergrund. Die Folge ist nur zu häufig eine verkürzende Bezugnahme gegenwärtiger Argumentation auf die Geschichte des Rechtsdenkens, bzw. geradezu deren Instrumentalisierung. Deshalb bedarf es einer (Wieder-) Aneignung und Auseinandersetzung mit der Geschichte rechtsphilosophischer Entwürfe. Ernst Cassirer hat im Anschluß an Leibnitz dieses Anliegen treffend zum Ausdruck gebracht: „Der Mensch kann die Zukunft nicht gestalten, ohne sich über die Voraussetzungen der Gegenwart und die aus der Vergangenheit erwachsenen Beschränkungen im klaren zu sein. Leibnitz pflegte zu sagen … ‚man tritt zurück, um besser zu springen’“. Dabei soll es nicht einfach um eine archivarische Beschäftigung mit dem historischen Stoff gehen, sondern um die Aneignung im Sinne der Vergegenwärtigung der geschichtlichen Grundlagen der zeitgenössischen Rechtsphilosophie und ihrer kritischen Hinterfragung vor dem Problemhorizont der rechtsphilosophischen Ideengeschichte, sowie die Konfrontation mit der Fülle der Theorieangebote. Ausdrücklich werden dabei auch weniger bekannte und vergessene Denker Berücksichtigung finden.

Eine solche Arbeit kann im normalen Verlauf der zweijährigen Tagungen der deutschen Sektion der IVR nicht geleistet werden. Die Unterzeichnenden haben deshalb die Initiative zu einem Arbeitskreis "Ideengeschichte der Rechtsphilosophie" ergriffen. Dieser Arbeitskreis wurde inzwischen vom Vorstand der Deutschen Sektion der IVR als Subsektion anerkannt.

Es wird angestrebt, alternierend mit den Tagungen der deutschen Sektion und in zeitlichem Abstand zu den Weltkongressen der IVR alle zwei Jahre Tagungen zu einschlägigen Themen zu veranstalten. Die Veranstaltungen sind offen für alle Interessenten. Die Tagungsthemen werden überwiegend durch gemeinsame Arbeit an den einschlägigen Texten behandelt; zusätzlich sollen zwei Referenten mit Spezialkompetenz eingeladen werden. Die Unterzeichnenden fungieren als Organisatoren der ersten Arbeitstagung; danach wird jeweils aus dem Kreis der Teilnehmer der vorhergehenden Tagung ein Team der Organisatoren gebildet, das auch das Thema der jeweiligen Tagung bestimmt. Eine internationale Zusammenarbeit wird angestrebt.

Bisherige Tagungen

07.-09. Sept. 2001: 1. Tagung des Arbeitskreis Ideengeschichte der Rechtsphilosophie (Subsektion der IVR-Deutschland), Thema: "Entdeckdeckung, Gehalt und Überwindung des Gegensatzes von Naturrecht und positivem Recht: Die Sophistik" [weitere Informationen]

26.-28. Sept. 2003: 2. Tagung des Arbeitskreis Ideengeschichte der Rechtsphilosophie (Subsektion der IVR-Deutschland), Thema: "Das Mehrdeutigwerden des Gesetzesbegriffes und die Neuformierung der Naturrechtslehre: Von Thomas von Aquin zur Spanischen Spätscholastik". [weitere Informationen]

16.-18. Sept. 2005: 3. Tagung des Arbeitskreis Ideengeschichte der Rechtsphilosophie (Subsektion der IVR-Deutschland), Thema: "Des Menschen Würde: (wieder)entdeckt oder erfunden im Humanismus der italienischen Renaissance?" [weitere Informationen]

Junges Forum Rechtsphilosophie (JFR)
 

Homepage: www.rechtsphilosophie.de/jungesforum.html

Das Junge Forum Rechtsphilosophie (JFR) ist die Vereinigung junger deutschsprachiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Rechts- und Sozialphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie. Es wurde Anfang der 90er Jahre ins Leben gerufen und steht in enger Verbindung mit der Deutschen Sektion der 1909 begründeten Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie (IVR).

Das JFR dient dem Austausch und Kontakt unter jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich der Rechtsphilosophie. Hierzu veranstaltet das JFR jährliche Tagungen, auf denen die Forschungsprojekte der Mitglieder in einem interessierten und informierten Kreis vorgestellt und diskutiert werden können. Die Vorträge werden regelmäßig in Tagungsbänden als ARSP-Beihefte veröffentlicht (zuletzt das ARSP-Beih. 103 mit dem Titel "Objektivität und Flexibilität im Recht“ mit Beiträgen der 11. und 12. Jahrestagung in Kiel 2004 und Hagen 2005). Die Mitgliedschaft im JFR ist kostenlos.

Neben den Tagungen bietet das JFR stets aktuelle Informationen rund um die Rechtsphilosophie. Diese gehen den Mitgliedern als Newsletter zu, in dem regelmäßig auch über die Aktivitäten des JFR berichtet wird. Alle Informationen über das JFR und seine Veranstaltungen können auf unserer Homepage abgerufen werden: ›www.rechtsphilosophie.de/jungesforum‹.

 

Aktuelle Informationen

Den Call for Papers für die 19. Jahrestagung des jfr vom 26. bis 27. September 2012 in Münster zu dem Thema Recht und Frieden finden Sie hier.
 

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